Februar 21, 2026
Privateigentum ist kein verhandelbares Privileg, sondern eine zentrale Institution der Marktwirtschaft und eine Voraussetzung individueller Freiheit. Wird Eigentum politisch konditioniert oder moralisch relativiert, verliert die marktwirtschaftliche Ordnung ihre innere Logik – und der Raum gesellschaftlicher Selbstbestimmung wird enger. Eine freie Gesellschaft kann ohne gesichertes Eigentum und die freie Verfügung darüber nicht bestehen.
Februar 8, 2026
Dieses Buch entfaltet den Liberalismus nicht als Ideologie oder politisches Programm, sondern als Ordnungsdenken. Es zeigt seine historischen Wurzeln, seine theoretische Logik und seine strukturelle Verletzlichkeit - und erklärt, warum Freiheit weder populär noch selbstverständlich ist, aber dennoch die tragfähigste Grundlage für gesellschaftliche Selbstorganisation bleibt.
November 1, 2025
Die Versuchung der Ordnung zeigt, warum Freiheit nicht geplant werden kann, sondern aus Vertrauen, Vielfalt und freiwilliger Koordination entsteht. Jede spontane Ordnung trägt den Keim ihrer Gefährdung in sich – den Wunsch nach Kontrolle. Der Essay verbindet Einsichten von Hayek, Tocqueville und Jasay zu einer zeitlosen Warnung: Zentralisierung verfestigt Irrtum, während Dezentralität Lernen ermöglicht. Freiheit bewahrt sich nur, wenn Gesellschaften den Mut zur Unvollkommenheit und die Disziplin zur Zurückhaltung behalten.
August 9, 2025
Paul Mueller plädiert leidenschaftlich für die Wiederbelebung und Verteidigung einer regelbasierten Ordnung – eine Ordnung, die es der Einzelnen erlaubt, frei zu handeln, während gleichzeitig klar definierte, allgemein geltende Regeln ein gerechtes und stabiles Gemeinwesen sichern. Die Herausforderungen durch kollektivistische Einflüsse und zentralisierte Planung bedrohen diese Grundlage – und damit die Freiheit und kulturelle Gesundheit westlicher Gesellschaften.
Juli 18, 2025
Kapitalismus gehört zu den am meisten verwendeten und zugleich am wenigsten verstandenen Begriffen der Gegenwart. Für viele ist er gleichbedeutend mit Konzernen, Konsum, Reichtum, vielleicht auch Ungleichheit. Doch wer genauer hinsieht, erkennt, dass das Wesen des Kapitalismus selten begriffen wird – nicht nur in der öffentlichen Debatte, sondern auch unter Ökonomen.