Michael von Prollius

Wirtschaftshistoriker. Publizist. Liberaler Denker.

Ich schreibe über freiheitliche Ordnungen, Institutionen und ihre historische Entwicklung – über die politischen und ökonomischen Grundlagen von Frieden und Wohlstand. Als Ökonom und Historiker verbinde ich Ideen mit Analyse – jenseits der Tagespolitik, mit Blick für langfristige Strukturen.

Willkommen auf meiner Seite.

Ein liberales Manifest

Warum Freiheit Prinzipien braucht – und was eine freie Ordnung auszeichnet.
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Aktuelle Texte, Analysen und Notizen veröffentliche ich in diesen beiden Substack Newslettern:

Hinweise auf aktuelle Texte und Bücher – gleich hier unten.

Eigentum als Ordnung – nicht als Privileg

Februar 21, 2026

Privateigentum ist kein verhandelbares Privileg, sondern eine zentrale Institution der Marktwirtschaft und eine Voraussetzung individueller Freiheit. Wird Eigentum politisch konditioniert oder moralisch relativiert, verliert die marktwirtschaftliche Ordnung ihre innere Logik – und der Raum gesellschaftlicher Selbstbestimmung wird enger. Eine freie Gesellschaft kann ohne gesichertes Eigentum und die freie Verfügung darüber nicht bestehen.

Freiheit als Ordnung

Februar 8, 2026

Dieses Buch entfaltet den Liberalismus nicht als Ideologie oder politisches Programm, sondern als Ordnungsdenken. Es zeigt seine historischen Wurzeln, seine theoretische Logik und seine strukturelle Verletzlichkeit - und erklärt, warum Freiheit weder populär noch selbstverständlich ist, aber dennoch die tragfähigste Grundlage für gesellschaftliche Selbstorganisation bleibt.

Haltung im Niedergang

Februar 5, 2026

Eine stille Autobiographie als Maßstabstest der Gegenwart: Rudolf-Christoph von Gersdorff zeigt Haltung ohne Pose, Urteilskraft statt Aktionismus. Sein Soldat im Untergang fragt, was Würde trägt, wenn Institutionen erodieren – und warum Maß, Grenze und innere Ordnung heute provozieren und Verantwortung jenseits moralischer Überdehnung denkt, nüchtern.

Kriegswirtschaft als Denkfehler

Januar 26, 2026

Der Ruf nach „Kriegswirtschaft“ klingt analytisch nüchtern, ist ordnungspolitisch jedoch hochriskant. Historisch steht er für Etatismus und Ausnahmezustand. Wer ihn übernimmt, legitimiert staatliche Steuerung dort, wo marktwirtschaftliche Ordnung verteidigt werden müsste. Eine kritische Klarstellung gegen semantische Leichtfertigkeit und ordnungspolitische Kapitulation.

Der stille Verfall von Institutionen

Januar 1, 2026

Jasay’s Garden widmet sich 2026 einem Thema, das selten laut verhandelt wird – und doch allgegenwärtig ist: dem Verfall von Institutionen. Der englische Substack Newsletter wird das ganze Jahr aus verschiedenen Perspektiven den stillen Verfall von Institutionen betrachten - ruhig, klar und auf der Suche nach Erkenntnis.