Kriegswirtschaft als Denkfehler
Januar 26, 2026
Der Ruf nach „Kriegswirtschaft“ klingt analytisch nüchtern, ist ordnungspolitisch jedoch hochriskant. Historisch steht er für Etatismus und Ausnahmezustand. Wer ihn übernimmt, legitimiert staatliche Steuerung dort, wo marktwirtschaftliche Ordnung verteidigt werden müsste. Eine kritische Klarstellung gegen semantische Leichtfertigkeit und ordnungspolitische Kapitulation.