Ich schreibe über freiheitliche Ordnungen, Institutionen und ihre historische Entwicklung – über die politischen und ökonomischen Grundlagen von Frieden und Wohlstand. Als Ökonom und Historiker verbinde ich Ideen mit Analyse – jenseits der Tagespolitik, mit Blick für langfristige Strukturen.
Worte sind einfacher als Taten. Das gilt umso mehr, wenn die Staatsbürokratie Dinge tun soll, für die Bürokratien grundsätzlich nicht geschaffen sind.
Der Draghi-Bericht war mit 300 Vorschlägen gut gemeint, aber durch Bewertung durch EPiC zeigt: Absichten sind nicht Taten - das gilt auch für das erhebliche Medienecho.
Der Staat versagt, weil er sich in nahezu alle Lebensbereiche ausgedehnt hat. Um zu gelingen, muss er entschieden zurückgedrängt werden. Das würde das Potential der Menschen entfesseln.
Was erfolgreiche Teams über freie Gesellschaften lehren: Autonomie, Struktur, Offenheit und Sinn. Colin Fishers Erkenntnisse verbinden Organisationspsychologie mit Liberalismus. Ein Blick auf Prinzipien, die kleine Gruppen wie ganze Gesellschaften tragen – und scheitern lassen.
Jörg Späters monumentale Kracauer-Biographie erweckt den stillen Grenzgänger zwischen Architektur, Feuilleton und Filmtheorie zu neuem Leben. Eine überfällige Pionierarbeit über den "pan-optischen Deuter der Moderne" – materialreich, literarisch komponiert, überraschend fesselnd.
Nicht Panzerkolonnen entscheiden über Sieg oder Niederlage, sondern Produktionslinien und Fabrikhallen. Der knappe Beitrag thematisiert Amerikas beispiellose Rüstungsleistung im Zweiten Weltkrieg und fragt: Was lehrt uns das über Freiheit, Wohlstand und die wahre Basis europäischer Sicherheit?