Ordnungspolitik in der Krise – Warum gerade jetzt

Ordnungspolitik in der Krise – Warum gerade jetzt

Dezember 5, 2025

Wenn die Krise kommt, soll der Staat „mitspielen" statt „schiedsrichtern" – so die interventionistische Formel. Preisdeckel, Bailouts, Subventionen gelten als Gebot der Stunde. Doch das Gegenteil ist richtig: Gerade in Krisen verschärfen Eingriffe das Wissensproblem, zerstören stabilisierende Feedbacks und werden dauerhaft. Ordnungspolitik ist keine Schönwetterdisziplin – sie ist die einzige Krisenpolitik, die langfristig funktioniert.

Sondervermögen und historische Lehren

November 21, 2025

Kriegswirtschaft bezeichnet die staatliche Priorisierung militärischer Bedürfnisse in der Wirtschaft. Sie reicht von punktueller Mobilisierung einzelner Ressourcen bis zur totalen Umstellung einer Volkswirtschaft auf Rüstungsproduktion. Entscheidend ist: Kriegswirtschaft ist nie nur ein ökonomisches Phänomen. Sie greift immer institutionell in die Gesellschaft ein – durch Kapitallenkung, Arbeitszwang, Rationierung oder direkte Produktionssteuerung. Deutschland und Europa sind von einer Kriegswirtschaft weit entfernt.

Die Versuchung der Ordnung – Ein Plädoyer für die Kunst dezentral zu bleiben

November 1, 2025

Die Versuchung der Ordnung zeigt, warum Freiheit nicht geplant werden kann, sondern aus Vertrauen, Vielfalt und freiwilliger Koordination entsteht. Jede spontane Ordnung trägt den Keim ihrer Gefährdung in sich – den Wunsch nach Kontrolle. Der Essay verbindet Einsichten von Hayek, Tocqueville und Jasay zu einer zeitlosen Warnung: Zentralisierung verfestigt Irrtum, während Dezentralität Lernen ermöglicht. Freiheit bewahrt sich nur, wenn Gesellschaften den Mut zur Unvollkommenheit und die Disziplin zur Zurückhaltung behalten.

Die Gartenrepublik als Alternative zur Smart City (Novo Argumente)

September 5, 2025

Auf "Novo. Argumente für den Fortschritt" ist mein Artikel über Alexander Rüstow und dessen vitales Verständnis des Gartens für ein erfülltes Leben erschienen. Tatsächlich lässt sich die Gartenmetapher des Ökonomen und Soziologen Alexander Rüstow sich jenseits romantischer Utopien als konkrete Inspiration zu Freiheitsräumen im menschlichen Maßstab verstehen.